Globale Zukunftsszenarien
Wusste gar nicht, dass es noch Plattformen gibt, denen es nicht um Wissen/Dokumente gegen Geld geht... :-)
Titania Carthaga - 2011-09-21 13:47
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Ihre Gespräche kreisen zunächst um das tägliche Leben im Dorf, um die Nachbarschaft, die Landbestellung und die herrliche Landschaft mit ihrem Licht, ihren Früchten auf dem Feld, dem Weinanbau und geben zauberhafte Einblicke in das Ambiente des römischen Umlands. Nur allmählich tasten sie sich zu den zentralen Themen vor. Denn das Einzige, das sie ihr Leben lang tatsächlich verbindet, ist eine Frau - Aischa. Theo hat sie in sehr jungen Jahren geliebt, der andere später geheiratet. Nun ist sie tot. Rolf will dem Freund berichten, ihren letzten Willen erfüllen. Am Ende legen beide eine Lebensbeichte ab, die vielmehr Lebensbekenntnis ist, weil sie bei allen Krisen, Konflikten und Verletzungen Leben bejaht. Sie erzählen einander - fast 70% des Buchs ist wörtliche bzw. indirekte Rede! - von ausufernden Affären, gescheiterten Ehen, eigenen Kindern, Halbgeschwistern, die sich beim ersten Treffen in Lyon heulend in den Armen liegen. Und all das setzt Eigner in die heiß flirrende Luft Olevano Romanos. Seine Sprache ist Rausch, so wie sich die beiden am Roten berauschen.