Die alten Friesen
Titania Carthaga - 2005-12-08 01:30
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Tubias - 2005-12-08 01:55
Cäsar oder Tacitus
... meine ich, hat das von den Germanen berichtet.
Lang ist es her seit meinem Lateinunterricht, aber das hat mich nachhaltig beeindruckt.
Übrigens war es glaube ich so rum, daß sie es erst (abends am Feuer) mit Met und dann am nächsten Tag, schädelig-nüchtern, beraten haben.
Jedenfalls nicht unklug.
Lang ist es her seit meinem Lateinunterricht, aber das hat mich nachhaltig beeindruckt.
Übrigens war es glaube ich so rum, daß sie es erst (abends am Feuer) mit Met und dann am nächsten Tag, schädelig-nüchtern, beraten haben.
Jedenfalls nicht unklug.
Kur Gast - 2005-12-08 08:53
die korsen wählten ihren häuptling, in dem sie zur urne schritten. hatten alle stimmberechtigten ihren entscheidung in der urne dokumentiert, wurde diese versiegelt und ins meer geworfen. der stärkste wurde darauf hin häuptling.
quelle: asterix bei den korsen
und zu den schweizern: ich habe seit ende meiner schulzeit alle wichtigen entscheidungen im zustand fortgeschrittener alkoholisierung getroffen, in zusammenarbeit mit meinem guten alten freund. das sammeln vernünftiger argumente im nüchternen zustand haben wir bisher mangels vernunft und aus effizienzgründen direkt übergangen.
quelle: asterix bei den korsen
und zu den schweizern: ich habe seit ende meiner schulzeit alle wichtigen entscheidungen im zustand fortgeschrittener alkoholisierung getroffen, in zusammenarbeit mit meinem guten alten freund. das sammeln vernünftiger argumente im nüchternen zustand haben wir bisher mangels vernunft und aus effizienzgründen direkt übergangen.
gorethwán sel prestoljariy (Gast) - 2005-12-08 21:13
Das "Tatenlos" oder: Wie definiert man den Verlust des Temperaments
ER sass mit einer anderen im restaurant. mittig rechts aussen, entlang der glasfront. zentral im raum befand sich eine podesthaft eingerückte empore, eine halbkreisrunde plattform mit bar nebst zugehörigen hockern. auf einem der hocker sass SIE. ER erschrak, als er SIE - und SIE ihn - erblickte, erschrak aber angenehm. weil ER nicht mehr damit gerechnet hatte, SIE noch einmal anzutreffen. SIE erhob sich, und steuerte geradewegs auf seinen tisch zu. ER war innerlich ausser sich vor freude, liess es sich aber nicht anmerken. SIE beäugte seine begleiterin missgünstig, und sprach: "Verzeihen Sie die Störung..." wandte sich ihm zu, und ergänzte: "Darf ich Dich kurz unter vier Augen sprechen?" ER willigte ein, und folgte ihr zur bar. dort angekommen, fuhr SIE ihn an: "Was machst Du hier mit dieser... Frau?!" ihre blicke durchbohrten ihn als bewusst inszeniertes anhängsel der entrüsteten fragestellung. ER konterte: "Hör mir bitte zu! Mein ganzes Leben lang habe ich mir eine solche Situation gewünscht. In der die Frau, die ich liebe, denn ich bin verrückt nach Dir, mir an einem solchen öffentlichen Ort eine lautstarke Szene macht, und ich - das Opfer ihrer eifersucht - von den herüber Schauenden gebrandmarkt werde. D a s ist die Leidenschaft, nach der ich gesucht habe." sie starren sich wie fixiert an. ER fährt fort: "Diese Frau da drüben am Fenster, die tut mir aufrichtig leid. Weil sie D i c h niemals ersetzen können wird!" SIE sieht zu ihr rüber. ER greift sanft nach ihrem gesicht, dreht ihren kopf wieder zu sich. mit einem verschmitzten lächeln ergreift ER - die gunst der situation erkannt - weiter erneut das wort: "Wenn Du mir jetzt eine Szene machst, dann beisse ich Dir beide Brustwarzen ab, hast Du mich verstanden?!" SIE lächelt unsicher zurück: "Das würdest Du niemals tun, hab ich Recht?" ER zögert, mustert ihren verführerischen körper langsam von unten nach oben, beinahe bis ganz nach oben, am torso, an ihren brüsten haften bleibend, ruckartig den blick in ihre augen richtend: "Ich werde ihr sagen, dass es sich um ein missverständnis handelt. Anschliessend werde ich sie bitten, gemeinsam mit mir das Lokal zu verlassen. Ich werde Dir keinen Anlass dazu geben, zu glauben, ich könne Schmerzen empfinden. Ich will nicht, dass Du von meiner D i r geschuldeten Sehnsucht und Hingabe erfährst, denn diese bezieht sich ganz bestimmt nicht auf die dort drüben..." zeigt in richtung fensterfront "... genauso wenig, wie auf jede andere." ER wendet sich ab, tränen rinnen - ohne dass SIE es noch bemerkt - seine wangen herab. was ER, als er mit seiner begleiterin das Restaurant verlässt, nicht mehr zur kenntnis nimmt, sind die tränen, die SIE - noch wie paralysiert auf dem barhocker sitzend - unaufhaltsam, wohl wissend, ihm nachweint. SIE begreift, dass nur diese eine leidenschaftliche szene, um die ER gebeten hatte, die aber dennoch ausblieb, alles hätte verändern können. wenn nicht SIE, wer dann...
GsP
GsP
Titania Carthaga - 2005-12-09 00:38
Yesssssssssss!
Mehr davon!
[ Ich meine, einen latenten ANH-Einfluss zu erkennen - oder irre ich? ;o) ]
[ Ich meine, einen latenten ANH-Einfluss zu erkennen - oder irre ich? ;o) ]
kopfscheu - 2005-12-09 00:40
Orrrr, das darf nicht wahr sein. Warst du doch glatt schneller als ich... wollte nämlich gerade (auch) darauf "rumhacken" :-)
kopfscheu - 2005-12-09 00:54
Ähm, in diesem Sinne: hej då!



ANNO 1900, Weimar. Eine kulinarisch-literarische Ausschweifung











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