In vino veritas Amoris
„Das kommt auf den Wein an…“
„Ich bevorzuge sizilischen, besonders den Chardonnay eines dortigen Klosters, Santagostino: leichte Anlehnung an Sherry, dezente Pfeffernote und schon fast ölig zu nennen. Man schmeckt Afrikas Sonne deutlich – wundervoll, sag ich Ihnen!“
„Sizilianischen habe ich noch nicht getrunken. Bei Weißwein bevorzuge ich bisher deutsche Gebiete“, bemühe ich mich.
„Ich mag die schwachbrüstigen deutschen Weine gar nicht. Besonders der rote Saft sollte maßlos übertrieben sein, extravagant, überschwenglich, bombastisch, affektiert. Er sollte daherkommen wie der Sohn des Peleus. Ein guter Wein schmollt immer ein wenig im Glas. Überhaupt sind Genüsse, Leidenschaften und Philosophie radikal, wenn sie wahr sind. Deshalb vertragen sich auch Calvinismus und Wein so schlecht.“
(Dialogausschnitt zwischen Hemingway & der Ich-Erzählerin in meinem ANNO-Text)
Rubrik: ich will doch nur spielen...
Titania Carthaga - 2007-08-20 15:19
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steppenhund - 2007-08-20 21:15
Also eigentlich ein Garagenwein.
Aber mir schmecken mittlerweile bei den Roten am besten die Animalischen, die ein bisschen nach Kuh und Stall riechen.
Da bieten sich die französischen Bordeaux-Sorten Margeaux an. (Ein guter Jahrgang muss es sein.)
Etwas billiger bekommt man es mit einem guten St. Laurent.
Da gibt es einen Winzer in Burgenland, der den Juris St. Laurent anbietet. Herrlich, da verbindet sich Genuss mit der Selbstverständlichkeit der Natur. Eigentlich sollte man darauf hin vögeln.
Doch der Wein lässt sich auch abstrakt, sprich allein, genießen:)
Aber mir schmecken mittlerweile bei den Roten am besten die Animalischen, die ein bisschen nach Kuh und Stall riechen.
Da bieten sich die französischen Bordeaux-Sorten Margeaux an. (Ein guter Jahrgang muss es sein.)
Etwas billiger bekommt man es mit einem guten St. Laurent.
Da gibt es einen Winzer in Burgenland, der den Juris St. Laurent anbietet. Herrlich, da verbindet sich Genuss mit der Selbstverständlichkeit der Natur. Eigentlich sollte man darauf hin vögeln.
Doch der Wein lässt sich auch abstrakt, sprich allein, genießen:)
Titania Carthaga - 2007-08-20 21:33
St. Laurent kenne ich, und ich mochte ihn, als ich noch durfte. Aber was bitte ist denn ein Garagenwein? Lacht. Wenn das gemeint ist, was ich vermute, lautet die Antwort: NEIN.
steppenhund - 2007-08-20 21:45
Ein Garagenwein ist in der Regel eine spezielle Cuvee, an der mitunter mehrere erstklassige Winzer zusammenarbeiten. Er wird nur in kleinen Mengen produziert, ist sauteuer und zeichnet sich durch eine ziemlich offen zur Schau getragene Opulenz aus.
Genaueres dort:
http://www.wein-plus.de/glossar/Garagenwein.htm
Genaueres dort:
http://www.wein-plus.de/glossar/Garagenwein.htm
Titania Carthaga - 2007-08-20 22:01
OK, lacht. Dann lautet die Antwort: JA... . Der Begriff Garagenwein ist mir bisher wirklich noch nicht untergekommen. Wieder was gelernt!
PS: Nach Ihrer Erläuterung musste ich bei Garage an Steve Jobs denken - und siehe da: hinter dem Link verbirgt ich genau diese Erklärung. Fein!
PS: Nach Ihrer Erläuterung musste ich bei Garage an Steve Jobs denken - und siehe da: hinter dem Link verbirgt ich genau diese Erklärung. Fein!



ANNO 1900, Weimar. Eine kulinarisch-literarische Ausschweifung











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