urbandesire (Gast) - 2007-08-29 11:59
Das erinnert mich an Philip Roth, der in seinem Buch Sabbath's Theater in einer einzigen, riesigen Fußnote ein komplett protokolliertes Telefongespräch des Protagonisten dem Leser präsentierte. Der Inhalt war gar schlüpfrig. :-D
Aber du hast recht. Das ist wirklich das Schöne am - Achtung Schulbegriff - freien Schreiben. Wenn man keine Fußnoten und Quellen braucht, setzt man auch keine. Dumm ist nur, dass dies bei "wissenschaftlichen Arbeiten" nicht möglich ist. Wenn man da keine Fußnoten braucht und setzt, handelt man grob fahrlässig oder was noch schlimmer wiegt: unwissenschaftlich.
Ein "HOCH" auf die Wissenschaft, Brust und Brustwarze in Einem.
Aber du hast recht. Das ist wirklich das Schöne am - Achtung Schulbegriff - freien Schreiben. Wenn man keine Fußnoten und Quellen braucht, setzt man auch keine. Dumm ist nur, dass dies bei "wissenschaftlichen Arbeiten" nicht möglich ist. Wenn man da keine Fußnoten braucht und setzt, handelt man grob fahrlässig oder was noch schlimmer wiegt: unwissenschaftlich.
Ein "HOCH" auf die Wissenschaft, Brust und Brustwarze in Einem.
Titania Carthaga - 2007-08-29 12:15
Lacht. Roth habe ich noch nicht gelesen, aber Fußnoten in literarischen Texten sind mir auch schon untergekommen - da grinst dann das Akademixerherz.Und mit ungenauen oder vergessenen (nochmal nachschlagen!!) Fußnoten schlage ich mich derzeit wirklich zur Genüge herum, insofern ist das "freie Schreiben" eine Wohltat. Na, Mitte Sept. wird zumindest dieses Leiden ein Ende finden... *seufz*



ANNO 1900, Weimar. Eine kulinarisch-literarische Ausschweifung











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