Projektionen.
Daß Liebe erlischt bedeutet, der/die andere taugt nicht mehr zum Träger der bisweilen auch gegenseitigen Projektionen. [Quelle]
Demist nichts bleibt wohl noch einiges hinzuzufügen.
Dem
Titania Carthaga - 2005-08-01 18:22
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Malte - 2005-08-02 11:04
absolut.
kopfscheu - 2005-08-02 14:42
Ach, als Träger der auf sie projizierten eigenen Fehler eignen sie sich auch Jahre später noch vortrefflich ;-)
Titania Carthaga - 2005-09-02 20:29
Das nannte Freud dann 'Verschiebung'...
TheSource - 2005-08-02 15:41
Die Frage ist, ob dies
überhaupt unter den Begriff Liebe fällt. In allgemein üblichen Interaktionen mag das zutreffen, zuweilen gehen Individuen aber auch über diese Begrenzungen. In dem Falle definiert sich Liebe dann an sich schon anders - und erschreckend aus sich heraus. Dann beginnt die tägliche Herausforderung. Und diese besagt: Liebe ist weder etwas für Faule noch für Ängstliche. Und zuallerletzt etwas für jene, die aus der Projektion leben, so gut sie diese auch tarnen. Projektion dient zuallerletzt immer dem Selbstschutz. Von der angesprochenen Ebene aus betrachtet entpuppt sie sich nicht selten als die Angst, an eben dem zu wachsen: An Liebe.
Morgenlandfahrer - 2005-08-05 08:41
Dem Kommentar von THESOURCE möchte ich folgendes Zitat hinzufügen:
Die Liebe stirbt nie einen natürlichen Tod. Sie stirbt, weil wir das
Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten, sie stirbt an Blindheit und
Mißverständnissen und Verrat. Sie stirbt an Krankheiten und Wunden, sie
stirbt an Müdigkeit. Sie siecht dahin, sie wird gebrechlich, aber sie stirbt
nie einen natürlichen Tod. Jeder Liebende könnte des Mordes an seiner
eigenen Liebe bezichtigt werden.
Anaïs Nin (1903-1977)
Die Liebe stirbt nie einen natürlichen Tod. Sie stirbt, weil wir das
Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten, sie stirbt an Blindheit und
Mißverständnissen und Verrat. Sie stirbt an Krankheiten und Wunden, sie
stirbt an Müdigkeit. Sie siecht dahin, sie wird gebrechlich, aber sie stirbt
nie einen natürlichen Tod. Jeder Liebende könnte des Mordes an seiner
eigenen Liebe bezichtigt werden.
Anaïs Nin (1903-1977)
Titania Carthaga - 2005-08-05 17:37
Frage:
Wie also definierst Du dann "natürlichen" Tod - allgemein und speziell...?
TheSource - 2005-08-06 15:49
Von all diesen
ist der Verrat (jener tatsächliche) das tödlichste Gift.
Ich liebe Nin. Vor allem in "Haus des Inzests" kommt diese Thematik (Liebe, Projektion und das Selbst) so unpreziös durch das Wort mitten ins Bewußtsein.
Ich liebe Nin. Vor allem in "Haus des Inzests" kommt diese Thematik (Liebe, Projektion und das Selbst) so unpreziös durch das Wort mitten ins Bewußtsein.
bvl - 2005-08-06 16:15
mortem effugere nemo potest ... und sagen sie nicht der tod sei nicht der bruder der liebe..
verrat.. stimme zu.
verrat.. stimme zu.



ANNO 1900, Weimar. Eine kulinarisch-literarische Ausschweifung











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