Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

WHO IS WHO

19
Dez
2005

Die sister jetz auch

aposDie sister ist nun auch unter die Blogger gegangen. Endlich. Lang haben wir darauf gewartet. Nun gibbet sie in digital: lesof.

16
Okt
2005

AKZ und das Germanistische Drama.

aposProlog
AKZ - sie ist eine liebe Freundin und Ex-Kommilitonin, lebt inzwischen in München. [Die ich eigentlich besuchen wollte, auf dem Rückweg von Wien.] AKZ versteht sich auch gut mit frau k. und der sister. Und: ihr verdanke ich einen der größten Schocks meines Lebens, dereinst, als wir das Germanistische studierten und wir uns gemeinsam durchs Büchner-Zwischenprüfungsseminar kämpften. Und der ich deshalb - des Schocks wegen - diese kleine Geschichte verdanke.

Des Dramas Hauptteil
Ich saß Sonntagabends, anno 2001, in den letzten Zügen über einer Hausarbeit – Dietrichepik, Mittelalter; schon schwirren mir wieder die ersten Zeilen des Laurins durch den Kopf….

Ze Berne was gesezzen
ein degen sô vermezzen,
der was geheizen Dietrîch.
niender vant man sîn gelîch
bî den selben zîten. …


- ja, ich mochte ihn, den Laurin… Nun, ich saß also über dieser Arbeit, die am nächsten Morgen abzugeben war. Den Schein sollte ich am nächsten Tag bekommen [der gute Dozent..!], den [Schein! naturellement] ich dann brav zum Prüfungsamt tragen wollte, um meine Zulassung zur Zwischenprüfung am Donnerstag zu bekommen. An jenem Sonntagabend also piepte mein Mobilchen. „Sehen wir uns morgen früh dann zur Prüfung um neun?“ schrieb mir AKZ.
Schock. Morgen früh?? Mir schossen alle Gedanken gleichzeitig durch den Kopf. Ob ich es schaffte, mir den Büchner-Stoff noch einzupauken, wenn ich die ganze Nacht durchlernte.. äh... Moment, mir fehlt ja die Zulassung – und dafür die Hausarbeit…Scheiße. Zwischenprüfung adé. Das war es dann wohl für dieses Semester. Ich ließ den Laurin Laurin sein, öffnete (erst) eine Flasche Wein und betrank mich schließlich.
Der nächste Morgen glotzte schlohweiß in mein Fenster und ließ mich geschwind zurück in traumlosen Schlaf flüchten. Irgendwann aber hat jeder Schlaf ein Ende, auch der komatöseste. Und nach dem ersten Kaffee setzte ich mich wieder an meinen Laurin, um die letzten Zeilen zu schreiben, ihn zu überarbeiten und auszudrucken. Abgeben konnte ich ihn nun auch morgen noch.
Der Dozent, als ich am Dienstag zu ihm ins [ im Frommannschen Anwesen gelegene (auch diese Erwähnung hat seinen Grund, wenngleich er nur für mich relevant ist) ] Büro schneite (ja, es war gerade Anfang März, da hat es auch in Jena bisweilen noch Schnee...); als ich also bei ihm erschien, blickte er mich sehr ernst an: „Wollten Sie die Arbeit nicht gestern schon abgeben, wegen Ihrer Zulassung? Die brauchen Sie doch heute?“ – „Naja“ druckste ich herum, „ich hab den Prüfungstermin verwechselt. Die Klausur war schon gestern, nicht Donnerstag.“ Er hob seine Augenbraue. Wie ich sie liebte an ihm. „Sie sind doch Nebenfach, richtig?“ Ich vernahm ein zögerliches Ja aus meiner Kehle. Da verschwand er aus dem Büro ins Nebenzimmer. Kam zurück, mit noch ernsterem Gesicht: „Die Klausur in Literaturwissenschaft ist übermorgen. Gestern war Sprachwissenschaft dran. Ich schreibe Ihnen jetzt den Schein so aus, Sie können doch nicht ewig im Grundstudium bleiben. Welche Note wollen Sie denn?“ –
Ich war sprachlos. „Ähm…. Dann schreiben Sie einfach eine 4.0 rein.“ – "Nein, so schlecht wird Ihre Arbeit nicht. Ich schreibe eine drei hinein. Wenn ich die Arbeit gelesen habe, können Sie Ihren richtigen Schein abholen und den alten zerreißen Sie bitte.“
Peng.
Ich glaube, in jenem Moment habe ich ihn am meisten geliebt.

Epilog
Die Auflösung des Rätsels: AKZ studierte Germanistik im Hauptfach und musste folglich sowohl in Sprach- als auch Literaturwissenschaft eine Klausur schreiben. Dummerweise glaubte sie, ich sei auch ‚Hauptfächler’. War ich aber, wie wir wissen, nicht. Auf den Laurin gab er mir übrigens eine 2.0. Die Büchnerklausur habe ich verrissen und sie im April nochmal geschrieben - dann auch mit zwei bestanden.

17
Jun
2005

frau k.

aposfrau k. und Titania lernten sich kennen, als sie dieselbe Wohnung bezogen. frau k. war auch damals schon etwas seltsam, und sie wäre sicherlich verhungert, hätte Titania sie nicht des öfteren eingeladen, mitzuessen oder sie in diverse Konsumtempel geschleift, um Dinge des täglichen Überlebensbedarfs einzukaufen. frau k. hasst einkaufen. Und hat seit einem bestimmten Erlebnis vor ein paar Jahren einen diffusen Horror vor Parkhäusern - genauer: vor den Einfahrten. Manchmal haben diese die Eigenschaft, zu schmal zu sein und das dicke Auto der kleinen frau k. sehnt sich nach zärtlicher Annäherung an den Parkschein spuckenden Automaten im Eingangsbereich. Doch seit Titania an ihrer Seite war, musste frau k. sich nur noch chauffieren lassen. Nach zwei Jahren aber wurde frau k. zu seltsam und sie nahm sich eine eigene Wohnung in einer anderen Stadt. Diese teilt sie mit diversen Lebenwesen, die auf Namen wie Peter Lustig oder Gisela, das Schwein hören....

Rubrik: Who is who im titanischen Kosmos

7
Jun
2005

K.

aposK. ist ein Mann der Nacht. Und guter Tänzer. Der einzige Mann, mit dem Titania w i r k l i c h tanzen kann. Vielleicht liegt es am ungarischen Blut in seinen Adern. Oder am pechschwarzen, dicken Haar. K. jedenfalls ist so etwas wie die männliche Ausgabe der sister - ein enger Freund Titanias. Seine Socken haben i m m e r irgendwo ein Loch, und wenn es nur ein allerkleinstes ist. Er schaut oft ohne Vorankündigung zu später Stunde vorbei mit der - meist richtigen - Vermutung, sie habe noch eine Flasche Wein da, die gemeinsam geleert werden könne. Bei solchen Gelegenheiten lesen sie manchmal einander vor. Eristische Dialketik zum Beispiel. Und lachen Tränen dabei. Oder streiten darüber, ob Formel 1 ebenfalls solch ein 'Proll-Sport' sei wie Fußball. Sagt Titania zumindest. Und findet Häkkinen gut. Aber der ist ja nicht mehr dabei.

Rubrik: Who is who im titanischen Kosmos

Die Sister.

aposDie sister ist Jüdin. Dünn, blass, Knabenfigur. Über ihrer Nasenwurzel hat sich eine Längsfalte eingegraben, die sie scherzhaft "Ich-Will-Falte" nennt. Titania und die sister in crime lernten sich in den späten Neunzigern an der Uni kennen - Historisches Institut, Proseminar Großraum und Genozid, SR 103 Humboldtstraße. Weder den Seminarraum noch das Institut gibt es noch an gleicher Stelle. [Alles fließt.] Die Sister kam aus einer Stadt, in der Titania einst geliebt hatte. Folglich war ihr eine vormalige Einwohnerin dieser Stadt gleich ursympathisch. Zum Glück nicht nur wegen ihrer Herkunft. Einst wurde Titania von der sister zu einer Party eingeladen. Titania kannte niemanden. Die sister stellte Titania den anderen Gästen vor: Das übrigens ist Titania, die erotischste Telefonstimme der Stadt....

Die sister wurde irgendwann zur Bestfreundin und eben sister in crime. Letzteres hatte seinen Grund in einem SPIEGEL-Titelblatt aus den 70ern: es ging um die RAF-Frauen und SPIEGEL titelte: sisters in mind [oder so ähnlich]. Die sister in crime stand ebenfalls in Kontakt zu solchen Kreisen; und man munkelt, sie pflege noch immer Umgang mit führenden Köpfen der zweiten und dritten Generation.

Rubrik: Who is who im titanischen Kosmos

Wer ist eigentlich...?

aposFür diejenigen, die sich schon immer mal gefragt haben: Wer ist eigentlich Titania Carthaga?

... wurde 1978 in Tunis geboren, Vater Diplomat, Mutter Pianistin. Aus Protest gegen die Vernachlässigung durch ihre Eltern vollzog sie die Wandlung in eine körperlose Cyberfigur. Nennt sich seither Titania Carthaga. Avatarin der Fiktionäre, lebt.
;o)

Weiterführendes zur Herkunft des Namens: dort

Rubrik: Who is who im titanischen Kosmos
logo

Titania Carthaga

Mit etwas Größenwahn gelingen auch Dinge, die eigentlich unmöglich erscheinen.

[ Die Anthologie ist da! ]

ANNO 1900, Weimar. Eine kulinarisch-literarische Ausschweifung
Erhältlich via Buchhandel oder Amazon

[ Du darfst... ]

Du bist nicht angemeldet.

copyright | license

Creative Commons License
Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz [ by-nc-nd ] lizenziert.

Außerhalb der Lizenz gilt:

Page copy protected against web site content infringement by Copyscape

[ Wonach suchst Du? ]

 

[ kommentierte Ausgaben ]

war nicht auf dich gemünzt,...
war nicht auf dich gemünzt, frau TC... :).
bastiH (anonym) - 2008-08-07 09:39
Und w i e das schmeckt!...
Und w i e das schmeckt! Einfach göttlich! (Auf...
Titania Carthaga - 2008-08-06 19:32
Und wenn man dann noch...
Und wenn man dann noch bedenkt, daß man rein...
Aurisa - 2008-08-06 18:50
birne und senf? ...und...
birne und senf? ...und das schmeckt? ...nach birne...
starman (anonym) - 2008-08-06 18:21
Wo in meinem obigen Posting...
Wo in meinem obigen Posting juble ich denn?
Titania Carthaga - 2008-08-06 17:10
Tja, Föderalismusreform...
Tja, Föderalismusreform hin oder her: alles eine...
Titania Carthaga - 2008-08-06 17:09
Neue Sucht
I just can't get enough...!
Titania Carthaga - 2008-08-06 17:07
für einraumkneipen...
für einraumkneipen ist dieses urteil auf jeden...
bastiH (anonym) - 2008-08-06 08:40

[ z.Zt.versunken in ]


Joachim Ringelnatz
Die Gedichte


Charles Sanford Terry
J.S.Bach


Dietrich Heither, Michael Gehler, Alexandra Kurth
Blut und Paukboden. Eine Geschichte der Burschenschaften


Alfred Döblin
Berlin Alexanderplatz

[ ohne Provenienz ] Archiv

August 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 2 
 3 
 4 
 5 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 

[ Counter, Buttons & more ]



Visitor locations

Keine Zielgruppe
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

kostenloser Counter

[ RSS ]


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this topic